Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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darauf bedacht iſt, ſie zu nutzen, wie es eben geht, da er ſieht, daß es doch nicht anders ſein kann.

Trotzdem aber war Franz jedes Wort des Vaters ein Stich in's Herz.

„O mein Vater,“ rief er in gekränktem Tone,„ich kann nicht glauben, daß Sie ſo niedrig von mir denken! Wäre ich ſogar ein armer Menſch, ich würde Selbſtge⸗ fühl genug beſitzen, nicht einem Frauenzimmer meine bürgerliche Stellung verdanken zu wollen, ja, Nieman⸗ dem, als mir ganz allein!“

„Da Du nun aber zu wiſſen glaubſt, daß Du das Unglück haben wirſt, reich zu ſein,“ verſetzte Weidner ge⸗ laſſen,„hat es mit dieſem Selbſtgefühl noch keine Noth, he 2—

„Seien Sie verſichert, lieber Vater,“ antwortete Franz verlegen,„daß ich nicht darauf ausgehe, die gün⸗ ſtige Lage zu mißbrauchen, in welche mich Ihr Wohlſtand verſetzt. Ich ſchätze im Gegenth eil das Glück, vor Anderen meines Berufes in finanzieller Beziehung bevorzugt zu ſein, nur darum, weil es mir den Vortheil gewährt, nicht mit unreifen Kenntniſſen mich ins praktiſche Leben wagen zu müßen. Mag es auch nicht ſo ſehr den An⸗ ſchein haben, lieber Vater, ſo ſtudiere ich doch!“

„Ja, ja, vom Pferde herab!“ entgegnete Weidner in derſelben trockenen Weiſe,i in der er vom Auſans an

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