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Spiele der Laune, des Wizzes und der Satyre / von Johann Friedrich Schink
Entstehung
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E⸗ find nun, Freund, ſchon zwanzig Jahr' entflogen,

Seit wir zuerſt uns an der Leine ſah'n;

Durch einen Geiſt, durch einen Trieb ge⸗ zogen,

Durchwaltten wir der Jugendtraͤume Bahn;

Des Lebens Strom trug uns auf leichten Wogen,

Bei reiner Luft', in Blumumwundnem Kahn';

um Klippen ſelbſt ſchwamm unſer Fahrzeug weiter,

Und vor uns lag das Ufer hell und heiter.

Der Ruder Schlag umhuͤpfte Wellentanz,

Wir ſchnizten uns die Staͤb' aus jungen Myrthen;

Ihr Reis ummand die Lokken uns, als Kranz,

Wenn ſchaukelnd wir die ſanfte Flut durch⸗ irrten;

Die Freud' empfing uns in Dianens Glanz,

Der Frohſinn kam, uns freundlich zu bewirthen:

Wenn unſer Fuß an's Blumenufer trat,

Und unſer Blik ein gaſtlich Dach erbat.