Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

225 mit Wehmuth, wie ſchnell der boͤſe Krieg die Haare des Vaͤterchens und die Wangen der Mutter gebleicht habe, welche letztere bis dahin, ſo oft ſie den ſogenannten, ſchoͤnen Tag hatte, faſt ſo bluͤhend und jugendlich, als ihre reizenden Toͤchter erſchien. Es wen⸗

dete ſich dann auch eine Schaar von Buͤh⸗

auf's lieblichſte zu der endlichen Herſtellung Gluͤck zu wuͤnſchen; doch wurden ſie, zu ih⸗ rer Betruͤbniß, von einer heiſeren Nachti⸗ gall bedankt. Ich begleitete geſtern meinen Mann in die Probe, ſagte Noͤnnchen, um auf immer von dem Schauplatze meiner rau⸗ ſchendſten Freuden Abſchied zu nehmen. Minona wird nun nicht mehr auf ihm wandeln Minona ſagt ihm ewig Lebe⸗ wohl! All' unſre werthen Kunſtgenoſſen umringten mich; in ihren Zuͤgen ſprach die wohlthuende Wehmuth, in ihren Augen

Schilling. ate S. 13 Bd. 15

* nenfreunden an Alfried's Gattin, um ihr