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ber Oheim! ſagte Rudolf zu ihm: empfinbe ich erſt den goͤttlichen Werth des Lebens, graut mir vor dem ſchrecklichen Fluche der Vergaͤnglichkeit. Wenn ich ſo daſtehe, ein freier, geſunder Mann, von dem himmli⸗
ſchen Weibe umfangen, mit dem Wohlge⸗
fuͤhl eines Seligen, Gott im Gemuͤthe, die ewige Liebe in der Bruſt, Kraft fuͤr Jahr⸗ tauſende in jeder Muskel ſpuͤre, da beſchleicht
mich ploͤzlich der entgeiſternde Gedanke, daß dieſe Flamme verlodern, daß ihr Altar ſich verkohlen, daß ich hinab muͤſſe in die Nacht
der Gruft, in den Tod und den Moder.— Hinab?— Vernichtet? Es iſt unmoͤglich! die Ahnung des Engels, der Gott im Ge⸗ muͤthe, die ewige Liebe in der Bruſt wider⸗
ſpricht, und ſoll ich ſelig werden, ſo muß ſich Molny wiederfinden und ewig die Meine ſeyn!
Vater Wallow ſtimmte ſeiner Anſicht und Hoffnung eifrig bei und Moluy ſtaͤrkte
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