wahrſagte; die hatte ihm der Mutter geſtri⸗ gen Traum deuten muͤſſen und dieſer galt, laut der Deutung, dem Sohne; es ſollte ihm, wo nicht des naͤchſten, doch vor aller Tage Abend, Erfreuliches begegnen. Auch wohl Verdruß! hatte die Seherin hinzuge⸗ fuͤgt: da hienieden, leider! kein Fiſch ohne
Graͤten ſchwimme, doch gleiche letzterer nur
etwa einem lahmen Floh; er koͤnnne ihn „knicken und erſticken.“ Die Hirtentochter, welcher Strohmann
jene Offenbarung, in ſeiner Zufriedenheit, ver⸗ traulich mittheilte, aͤußerte ſich heute ſkeptiſch
und freigeiſteriſch, denn Hans⸗Adams Gaͤhn⸗ affe machte ſie unglaͤubig. Das Maͤdchen verklagte den Gefreiten und ſein ganzes Ge⸗ ſchlecht erzaͤhlte dann von dem Inhalte der Zettel, welche am Thore klebten, und die ſie, in ihrer Wißbegierde, muͤhſelig durchbuch⸗ ſtabirt hatte. Fuͤnf Thaler! rief Gundchen
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