Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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Ihr Gatte bemerkte geſtern ſchon, daß er ein treffliches Kaͤſtchen dort vergaß, welches

ihm Frau von Halmer, vom Carlsbad aus, zum Brautgeſchenke fuͤr das Fraͤulein duͤ Val uͤberſandt hatte. Es enthielt weibliche

Schmuck⸗ und Arbeitgeraͤthe im beſten Ge⸗

ſchmack und aus den edelſten Stoffen gebil⸗ det, das praͤchtige, reich mit Silber verzierte Gehaͤuſe machte es zu einer Zierde des Nachttiſches.—

Still wie ſie, verſah er den ſogenannten Strohmatz mit einem Brief an Alfried, wel⸗ cher es aus ſeinem Quartier entnehmen und jenem wohl verpackt einhaͤndigen ſollte. Der Eilbothe, eigentlich Strohmann genannt, war eine einfaͤltige, aber ehrliche und zuthaͤ⸗ tige Perſon, war, ſelbſt bei Waſſer und Brote, guter Dinge und Trotz allem Miß⸗ brauche, den die Rohheit und der Aberwitz der dortigen Spaßvoͤgel mit ihm getrieben

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