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die, an Talenten und Leiſtungen, an Werth des Herzens und Gemuͤthes, mit Deiner be⸗ guͤnſtigten Schweſter zu meſſen vermoͤchten. Aber ich ſah, zum Theil auf meine Koſten, Schaͤcher und Stuͤmper erhoͤht und Falls ſie dann ihr eigener Spott wurden, auf eine be⸗ queme Ruhebank verſetzt, weil ſie Schutz und Gunſt zu erkriechen verſtanden, oder wahl⸗ verwandte Große zu Blutsfreunden oder die wilde Gans des Gluͤcks zum Vormund hatten. Erwaͤge uͤbrigens, mein gutes Kind! ob Noͤnnchens Kranz aus Immortellen gefloch⸗ ten— ob ihr die Dauer dieſer Bluͤthen ver⸗ buͤrgt ward? Den fluͤchtigen Triumphen ge⸗ nialer Weſen folgt nur zu oft der Geiſt der Verkuͤmmerung und der Freudenwein ver⸗ ſauert nicht ſelten uͤber Nacht. Deine Lage giebt Dir, naͤchſtdem, ein Bewußtſeyn der Verdienſtlichkeit, das jener abgeht und uͤber uns waltet ja die Hand, die jedes Opfer der


