Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

198 Ihr Beſitz! Sie aber bleiben taub fuͤr dieſe und mir ſoll nur an fluͤchtiger Gunſt, nur an dem Rechte und Gluͤcke des Augenblicks genuͤgen. 3 S. Weil der Beſitzſtand dies Gluͤck vernichtet. Das weißt Du ja ſo gut als ich und irgend einer, der die Liebe kennt. Du weißt zudem, daß ich ein armes Maͤdchen war, und aller Reichthum, der mich rings umgiebt, nur ihm gehoͤrt. E. Doch hat Dich Hohland wie ein Fuͤrſt begabt. Schon Deine Diamanten, Dein Goldkaͤſtchen, Deine Banknoten rei⸗ chen hin, unſere Zukunft zu ſichern und ei⸗ nige hundert Gulden machen mich, nach

Deinem Gefallen, zum Freiherrn, einige

tauſend zum Grafen; ich aber laſſe alles aus mir machen, nur einen Luͤckenbuͤßer nicht. Deine Hand in die meine, wenn mehr als Sinnentrieb dies Herz bewegt.