Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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188 Glauben fuͤr redlich hielt, und ſo manche Auszeichnung, die ihr und den Kindern ſeit⸗ dem widerfuhr, erquickte Malchens Herz, nach ſo langer Entaͤuſſerung, um ſo wohl⸗ thuender; der Vetter Rudolf ſtieg, zufolge ſeiner einleuchtenden Wuͤrdigkeit, täglich in ihrer Gunſt und trug nicht wenig bei, ſie zu erheitern. Als endlich, nach manchem be⸗ ſeitigten Hinderniſſe der lang erhoffte Wallen⸗ ſtein auf die Buͤhne gebracht werden ſollte, lag ihr die Frau geheime Raͤthin ſo dringend an, den Toͤchtern dieſen Genuß zu goͤnnen, Rudolf, der Liebling, bat ſo zaͤrtlich vor, die Zwillinge ſelbſt flehten ſo ruͤhrend und es war zudem ſo ſchmeichelhaft, ihre Kuͤchlein unter den Fittichen einer Exzellenz zu erblik⸗ ken, daß die Mama endlich Ja ſagte. Sie aber ließ ſich bei der Großtante melden, um den kangen Abend nicht einſam hinzubringen,

denn es beſchlichen ſie dann gewoͤhnlich ver⸗