185 verſicherte, daß die gnaͤdige Frau heute fuͤr keinen Herrn zu ſprechen und unwohl ſey.
Dennoch kam Rudolf, der ihm, ſchon in den Tagen der Schulzeit, verhaßt war, au⸗ genſcheinlich von ihr her und Tieffuß um⸗ armte ihn in ſeinem Aerger und fragte: ob derſelbe vielleicht dem Hausherrn vorgeſtellt zu ſeyn wuͤnſche? er, fuͤr ſein Theil, duͤrfe ſich der beſondern Gunſt dieſes trefflichen Paares ruͤhmen, das er, noch vor kurzem, von Neapel nach Rom begleitet und das Gluͤck gehabt habe, es da wie dort, durch nuͤtzliche Dienſte verpflichten zu koͤnnen.— Wallow's Augen maßen den Prahler mit ei⸗ nem Blicke, der das„Hebe Dich weg!“ ſo gebietriſch ausſprach, daß Vetter Tieffuß⸗ ſtill ergrimmt und von dem aufflammenden Argwohn der Eiferſucht durchdrungen, davon ging.


