Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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173 Maͤdchen, hoch erfreut und erblickte jetzt ein neues, recht liebliches, das Rudolf, ein trefflicher Zeichner, hinzugefuͤgt hatte. Ma⸗ riens Sohn ſtand, als Kind, mit geoͤffneten Armen, als ob er die Beſchauende umfangen wolle, auf einer Weltkugel, und auf dem Globen ſtanden, zierlich geſchrieben, die Worte— „Selig ſind, die reines Herzens ſind!i⸗ Die kindliche, uberirdiſche Huld ſeines Angeſicht's ſpiegelte ſich jetzt in dem Antlitz der Jungfrau; ſie las, ſtill bewegt, die er⸗ hoͤhende Loſung, ſie empfand im Innern die Wonne dieſer Seligſprechung; ihr ver⸗ klaͤrte ſich in dieſem Bild die heilige Liebe, und die erglaͤnzenden Augen fielen zu dem Buſen nieder, der ſeine Schranken uͤberſtieg. Den Thraͤnen wehrend, ſagte Molly— Ihre Guͤte hat mich ſo ruͤhrend erbaut und ich bin leider! ganz unfaͤhig, irgend