156 wollte. Ein greulicher Ahab und Seelen⸗ Jaͤger. Der Seelenfeind hol ihn!
Ich beſah mir das Buch und fand auf dem weißen Vorblatte, in netten, weiblichen Schriftzuͤgen, den Gellert'ſchen Vers—
Laß Dich im Eifer des Gebet's, Laß Dich in Lieb und Demuth ſtets, Vor Gott erfunden werden— Sein Heil ſey Dir der Schirm in Noth, Dein Stab im Gluͤck, Dein Schild im Tod⸗ Dein letzter Troſt auf Erden!
Deine treue Mutter Helene.
Die leiſe Mutterſtimme ſprach mich, nach der graͤulichen Blutſcene, von der ich her kam und mitten unter Truͤmmern irdi⸗ ſcher Herrlichkeit, beweglich an. Das Buch iſt meine gute Beute! ſagte ich zu dem Jaͤger: das ſoll die fromme Jungfrau, irgend ein Mal, gebuͤhrend ausloͤſen— mit einem freundlichen Blick— einer dankbaren Thraͤne vielleicht! und bis dahin ſey es mein Talis⸗
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