Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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52 auch nicht klar— es war nicht durchaus reiner Wein, was ſie dem Gatten in jenem darbot und ihr Verfahren als deſſen Statt⸗ halterin um ſo weniger vorwurffrei, da ſie in ſeinem Geiſt und ſeinen Grundſätzen ge⸗ maͤß, zu walten gelobt hatte. Wuͤrde wohl ihr Adolf dieſen Vetter, der ihr ſelbſt ſo loſe als liebenswerth vorkam, mit den Toͤchtern allein gelaſſen haben, um dieſe, im Beſuch⸗ zimmer, der Frau von Halmer zuzuſagen? Wuͤrde ihm, bei ſeiner Heilighaltung des Re⸗ gelrechten, die Zuſtimmung ſo leicht gewor⸗ den, die Verſchwendung des Nachmittags mit Putz⸗Anſtalten, ſo gleichguͤltig geweſen ſeyn? Und mußte nicht dem Weltklugen die Verfaſſerin dieſer beſchoͤnigenden Nachrichten als eine gewoͤhnliche, kindſchwache Mutter oder Heuchlerin erſcheinen und damit ſein Zu⸗ trauen wie ſeine Achtung auf immer ver⸗

ſcherzen? Von dem Geiſt dieſer Erkenntniß