46 nicht log und Lina wiſperte eben der ſtillen Schweſter die gemachte Entdeckung in's Ohr, als der Vorhang aufrollte und das Beginnen ihre Herzen und Sinne feſſelte. Frau Tau⸗ ſendſchoͤn, eine gefeierte, treffliche Kuͤnſtlerin, brachte zuerſt dieſe Vergeſſenheit uͤber ſie und ploͤtzlich druͤckte die erblaſſende Minona ihr Knie an das ſchweſterliche, denn Alfried, der Unvergleichliche, erſchien. Wie der Alcide trat er auf, in Heldentracht, vom prangenden, federreichen Helm erhoͤht, ein Urbild jugend⸗ licher Schoͤne und maͤnnlicher Gediegenheit. Die Sprache der Leidenſchaft klang, von dem Dichter veredelt und von dem tonreichen Kuͤnſtler beſeelt, im Buſen aller Fuͤhlbaren wieder, erſchuͤtterte, im ſchwellenden Affekt, die Herzen, wie das Haus und die zarte Tau⸗ ſendſchoͤn aͤhnelte iett, von dem Glͤcklichen umſchlungen, der Hebe im Arm ihres Halb⸗ gottes. Der Beifall rauſchte, ſteigend, bis
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