Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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44 wunderholde Jungfrau'n, in der Roſengluth ihres Bangens, aus dem Dunkel hervortra⸗ ten. Minonen ſchwindelte zu Folge der Ge⸗ walt der Empfindungen, welche die Sym⸗ phonie, der Kerzenglanz, die bunte Menge, der kecke Auf⸗ und Anblick der Maͤnner ploͤtz⸗ lich uͤber ſie brachte; ihr Buſen wallte, die Knie bebten, die Augen wagten nicht, ſich zu erheben. Paulinen machte dagegen die⸗ ſelbe Anregung ploͤtzlich herzhaft und unbe⸗ fangen. Sie erwiederte der ſcherzenden Goͤn⸗ nerin Gleiches mit Gleichen, ſah muthig ringsum und auf's angenehmſte uͤberraſcht, den Vetter Tieffuß in der Nebenloge. Lina ſuchte, laͤchelnd, ſeine Blicke zu feſſeln und an dieſem Ehrenplatze, von ihm bemerkt zu werden, er aber vermied augenſcheinlich die ihrigen und das Maͤdchen erlaubte ſich nun, im uUnmuth uͤber dieſe bekraͤnkende Verleug⸗ nung, bei der Geheimen Raͤthin anzufragen,