jene Nacht, in der Dein Herz Dich auf den Weinberg trieb, ſie war ſeit Jahren meine freudigſte.
Ich kuͤßte feurig ihre Hand, und ſchwor ihr, bei den Thraͤnen die jetzt in unſere Au⸗ gen traten, Liebe und Treue.
Du haͤtteſt mich doch nicht laſſen koͤnnen! ſprach die Loſe und kuͤßte den Widerſpruch von meinen Lippen.
Ich hab' es gedacht! rief Luiſe, die jetzt in’s Zimmer huͤpfte. Nun wird die Krankheit wohl voruͤber ſeyn und Morgen laß ich in der Kirche danken. Drei Braͤute unter einem Dache? O, das iſt angenehm.
Sie iſt nicht Braut! ſprach Sidonie in mein Ohr: wir ſcherzten nur. 1


