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Fanny hingen, als ſie gerade den Brief geleſen hatte. Eine unendliche Anzahl derſelben ſchwebte wirklich uͤber der Wieſe, und die kleinen Din⸗ gerchen leuchteten, im Graſe oder auf den Hecken gelagert, gleich funkelnden Sternen.
Indem der Kinder Blicke ihnen noch mit Entzuͤcken folgten, ward ihre Aufmerkfamkeit ploͤtz⸗ lich durch den Schall eines Waldhorns auf einen andern Gegenſtand gezogen. Sie ſahen nach al⸗ len Seiten, und gewahrten endlich, daß die Toͤne von dem Balcon eines nahen Hauſes kamen.
„Laß uns dorthin gehen,“ riefen ſie alle, „damit wir die ſchoͤne Muſik beſſer hoͤren koͤnnen.“ In dieſem Augenblicke erſchallten auch die Toͤne einer Geige und Floͤte.„Bitte, bitte, komm mit uns,“ wiederholten die Kinder, indem ſie ſich bemuͤheten, Fanny mit aller Gewalt fortzuzie⸗ hen.
„Lieben Kinder,“ erwiederte ſie,„es wird ſpät, und wir muͤſſen nach Hauſe eilen. Auch ſeht ihr ja, daß eine Menge Menſchen auf dem Balcon und vor der Thuͤre des Hauſes ſteht; kaͤmen wir naͤher, ſo wuͤrde ſicherlich einer oder


