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gemein anerkannt, daß man ſich nicht allein in der Naͤhe ſeines Wohnortes, ſondern auch aus entfernteren Gegenden an ihn wandte. Unter einer ſolchen Anleitnng ſah Franz bald ſein Gluͤck voraus, und er gelobte in ſeinem Innern, es an nichts fehlen zu laſſen, um ſeines Herrn Vertrauen und Achtung zu verdienen.
Auch Jacob gelang es, in gleichem Grade das Zutrauen ſeines Lehrherrn zu erwerben, deſe ſen Laden nie ſo fleißig von kaufluſtigen Kunden beſucht worden war, als gegenwaͤrtig. Buͤcher und Rechnungen wurden in ſtrengſter Ordnung gehalten; ja, der Fleiß und die Aufmerkſamkeit des jungen Mannes gingen ſo weit, daß der ſonſt ſehr geſtrenge Herr ihn ſelbſt ermunterte, ſich doch einmal ein Vergnuͤgen zu machen.
Als daher Franz den Bruder Jacob einſt beſuchte, beſchloſſen beide zu der Schweſter Fanny zu gehen, die ſie nun ſchon ſeit langer Zeit nicht geſehen hatten. Die Nachricht des Be⸗ dienten, Jungfer Fanny ſei nicht zu Hauſe, ſondern mit den Kindern auf einem Spatziergan⸗ ge begriffen, verſtimmte ſie ein wenig; ſie wuß⸗ ten nicht, welchen Weg ſie genommen habe, und


