Teil eines Werkes 
4. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 2. Theil (1820)
Entstehung
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Mit dieſen Worten begab er ſich raſch an die Arbeit, als ſich ein Fremder zu Pferde, deſſen Miene eben nichts Empfehlendes hatte, ihnen nahe⸗ te, welcher, nachdem er ſich nach ihrem Namen erkundigt hatte, einige Papiere an ſie uͤbergab. Es waren Abſchriften eines gerichtlich ausgeſtellten Befehls, die Pachtung vor dem erſten Septem⸗ ber zu verlaſſen, widrigenfalls man ſie um das Doppelte erhoͤhen wuͤrde.

„Das muß ein Irrthum ſein, lieber Herr,“ ſagte der Alte freundlich.— 4

„Ganz und gar nicht,“ erwiederte der Fremde. „Alles iſt gerichtlich unterſchrieben, ich habe euren Pachtbrief mit meinen eigenen Augen geſehen, der ſchon am verfloſſenen letzten Mai abgelaufen war, und gegen Recht und Gerechtigkeit habt ihr euch ſchon eilf Monate uͤber die Zeit hier verweilt.“

„Mein Vater handelte in ſeinem ganzen Le⸗ ben nicht gegen Recht und Gerechtigkeit,“ rief Franz, dem der Unwille aus den ſeurigen Augen blitzte.

„Ruhig,“ lieber Sohn, ſagte der Vater, die Hand auf ſeine Schulter legend;„ruhig Lie⸗