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„Da koͤnnen wir vielleicht beide Recht und auch Unrecht haben,“ erwiederte Frankland, „denn Kinder ſind entweder ein Segen oder ein Fluch zu nennen, je nachdem ſie gerathen, und ſie gerathen nach der Art, wie ſie erzogen werden. „Erziehe ein Kind auf die Weiſe, wie es werden ſoll,“ war immer mein Grundſatz. Und zeigt mir nun eine beſſere, gluͤcklichere Familie, als die meinige, zeigt mir einen gluͤcklicheren Vater, als ich es bin,“ fuhr der alte Mann fort, in⸗ dem ihm eine Freudenthraͤne im Auge glaͤnzte. So wie er aber bemerkte, daß der Nachbar nie⸗ dergeſchlagen wurde, und leiſe ſeufzte, zaͤhmte er ſeine Rede, und ſetzte demuͤthig hinzu:„es klingt in der That nicht fein, wenn wir uns ſelbſt oder die Unſrigen loben, und kann wohl nur dadurch entſchuldigt werden, daß unſer Herz, vorzuͤglich an einem Tage, wie der heutige mir iſt, unverſehens uͤberſtroͤmt. Werde ich doch heute ſiebzig Jahre, und fuͤhlte mich nie froher, gluͤcklicher!— Komm, liebe Fanny, fuͤllle noch einmal das Glas unſeres Nachbars mit dem von deiner Schweſter verfertigten Aepfelwein.— Ja, Freund, den hat meine Patty gemacht, und
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