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mann und wollte mit der Caravane nach Cairo gehen, bot mir an ihn zu begleiten, worein ich mit Freuden willigte, und dafuͤr verſprach, ihm gleich dem treuſten Sclaven zu dienen. So ſetzte ich meinen Weg mit der Caravane weiter fort. „Mein angeblicher Herr begegnete mir mit der groͤßten Guͤte; als er aber die lange Reihe von Ungluͤcksfaͤllen, welche mich betroffen hatten, aus meinem Munde vernahm, forderte er das Verſprechen von mir, nichts ohne ſeinen Rath zu unternehmen.„Weil du ſo ungluͤcklich biſt, Murad,“ ſagte er,„immer das Schlimmſte zu waͤhlen, wenn du fuͤr dich ſelbſt waͤhlſt, iſt es nothwendig, daß du dich gaͤnzlich auf den Rath eines kluͤgeren oder gluͤcklicheren Freundes ver⸗ laͤßt“— 1. „Ich befand mich ſehr wohl in dem Dienſte dieſes Herrn, der ein ſehr ſanfter Mann, und
dabei ſo unermeßlich reich war, daß er großmuͤ⸗
thig gegen alle ſeine Umgebungen ſein konnte. Mein Geſchaͤft beſtand darin, beim Auf⸗ und Ab⸗ laden ſeiner Kamele gegenwaͤrtig zu ſein, die Ballen ſeiner Waaren zu zaͤhlen, und Acht zu ha⸗ ben, daß ſie nicht mit den Guͤtern der andern


