Teil eines Werkes 
3. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 1. Theil (1820)
Entstehung
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mich beſuchte, fand er mich in einem Zuſtande, in dem an kein Fortbringen zu denken war. „Er befahl den Soldaten, welche den Nach⸗ zug decken ſollten, am folgenden Morgen nach mir zu ſehen. Sie wollten mich auf ein Maul⸗ thier feſtbinden, und ungluͤcklicher Weiſe mußte es das naͤmliche ſein, welches mir damals den harten Sreich verſetzt hatte; ich erkannte es deut⸗ lich an ſeinem weißen Streife über dem Ruͤcken. Mit dieſem abſcheulichen Thiere wieder in ſo nahe Gemeinſchaft zu kommen, dazu konnte ich mich auf keine Weiſe entſchließen. Ich beredete die Cameraden endlich, mich eine Strecke Wegs auf einer Art von Saͤnfte zu tragen; bald aber wurden ſie ihrer Buͤrde uͤberdruͤßig, und legten mich unter dem Vorwande, an einer nahen Qxelle Waſſer zu ſchoͤpfen, in den Sand nieder, indem ſie mir befahlen auf ihre Ruͤckkehr zu warten.

„Ich wartete und wartete nach den Traͤ⸗

gern und nach dem Waſſer, um meine verdorr⸗ ten Lippen damit zu, letzen; aber das Waſſer alle

kam nicht, die Soldaten kehrten nicht zuruͤck.

Hier lag ich nun mehrere Stunden, machte keine

Bewegung mir ſelbſt zu helfen, feſt uͤberzeugt, 13*