Morgen!
Er ſtes Kapitel.
Lange ſchon war es meine Abſicht die Be⸗ gebenheiten meiner vergangenen Tage niederzu⸗ ſchreiben, und ich bin entſchloſſen heute noch da⸗ mit zu beginnen, weil die Haͤlfte der guten Vor⸗ ſaͤtze, die ich im Leben faßte, durch die unglüͤck⸗ liche Gewohnheit alles bis morgen zu verſchieben, unausgefuͤhrt geblieben iſt..
So lange ich jung war, hatte man die Ar⸗ tigkeit mir zu ſagen, dies ſei mein einziger Feh⸗ ler; ich glaubte es, und durch Eitelkeit oder Traͤg⸗ heit verleitet, bildete ich mir ein, der Fehler waͤre eben ſo groß nicht, und ich koͤnne ihn mit
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