Teil eines Werkes 
2. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 2. Theil, Kleine Romane und Erzählungen (1819)
Entstehung
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3 deſte Befremdung, waͤhrend die Dame mit ge⸗⸗ laͤufiger Zunge von den gluͤcklichen Ausſichten ih⸗ res lieben Schwagers redete, und mit bedeuten⸗ dem Laͤcheln hinzuſetzte:„unter uns geſagt, wenn

Rer doch einmal ein ſolcher Narr iſt, noch zu hei⸗

rathen, welches man eigentlich fuͤr einen Mann in ſeinen Jahren, und mit einer ſo gelben Ge⸗ ſichtsfarbe, die gewiß von einer Leber⸗Verhaͤrtung herruͤhrt, nicht wuͤnſchen kann: ſo freut es mich nur, daß er doch wenigſtens ein Maͤdchen von Stande heirathet, auf deren Verwandtſchaft man ſtolz ſeyn kann. Es wuͤrde mich ſehr geſchmerzt haben, wenn er ſich zu einer Mißheirath ent⸗ ſchloſſen haͤtte.“—

„Gewiß, auch mich,“ erwiederte Marianne.

Aufgebracht uͤber ihren ewigen Gleichuuth, nahm

die Dame ſchnell Abſchied.

Wenige Tage nach dieſem Geſpraͤch kehrte der General zuruͤck, und ſein erſter Beſuch galt den Schweſtern. Es war im Anfange des De⸗ cember⸗Monats, und da das Parlament uner⸗ warteter Weiſe zuſammenberufen war, mußte er noch dieſelbe Woche nach London reiſen, doch wollte er die Freundinnen zuvor ſehen.