Teil eines Werkes 
2. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 2. Theil, Kleine Romane und Erzählungen (1819)
Entstehung
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ihre Abneigung zum Heirathen ſchieben ſoll, wenn ſie nicht eine heimliche Neigung hat;— und das muͤßte ich doch wohl bemerkt haben,“ ſetzte ſie mit vielem Vertrauen auf ihren Scharfſinn hinzu.

Marianne trat jetzt wieder ins Zimmer, vermied aber ſorgfaͤltig den Blick des Generals, und ſaß wie eine arme Suͤnderin da.— Mont⸗ hermer erzaͤhlte daß er willens ſey am folgen⸗ den Tage zu Lord Montford zu reiſen, wo er wahrſcheinlich mehrere Wochen bleiben wer⸗ de. Ihr neues Erblaſſen bei der Aeußerung der Schweſter: daß Lord Montford zwei ſehr ſchoͤne, liebenswuͤrdige Toͤchter haben ſolle, ent⸗ ging ihm gleichfalls nicht.

„Ich habe ſie auch ſehr ruͤhmen gehoͤrt,“ erwiederte er. 4

„Was aber ſagt ihre Frau Schwaͤgerin zu dem Beſuch?“ fuhr Fraͤulein Henriette laͤ⸗ chelnd fort.„Da ſie niemand ſchont, wird ſie auch von keinem verſchont,— und ſie verſtehen mich wohl, Hr. General.———“

„Gewiß, mein Fraͤulein,“ erwiederte er mit einem ſchlauen Laͤcheln;„ihr ſcheint der Beſuch

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