Teil eines Werkes 
2. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 2. Theil, Kleine Romane und Erzählungen (1819)
Entstehung
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35 Seite eines Briefes, welches nebſt andern auf dem Tiſche lag, und drehete es feſt zuſammen; endlich griff er wieder zu einem andern, welches Marianne ihm aber freundlich aus den Haͤn⸗ den wand, mit der Bitte, nicht noch mehr Un⸗ heil anzurichten.

„Unheil!— welches Unheil habe ich denn angerichtet?“——

„Eben kein ſehr großes; doch haben ſie un⸗ noͤthiger Weiſe Dinge verwuͤſtet, die ich gerade noch anwenden wollte.“— Nun nahm ſie die Papiere, und wußte ſie auf eine ſo geſchickte Weiſe zu drehen, zu wenden und auszuſchneiden, das artige Kaͤſtchen, Puͤppchen und dergleichen Din⸗ gerchen daraus entſtanden, die ſie dann mit vie⸗ ler Leichtigkeit anmalte, und ihnen eine ſehr ge⸗ faͤllige Form und Außenſeite gab.

„Um des Himmels willen,“ ſagte der Gene⸗ ral, indem er ihre haushaͤlteriſche Sparſamkeit, und ihren erfinderiſchen Geiſt bewunderte,„was wollen ſie mit dieſen Sachen machen, wenn ſie fertig ſind?“—

„Ach“ erwiederte Fraͤulein Henriette,„ſie dienen ihr als Preiſe fuͤr ihre Zoͤglinge, und ſo 1 3*