18 ne Begruͤßung war kaͤlter, fremder, wäͤhrend ſie ihn mit wohlgeſetzten Worten willkommen hieß. „Licber Himmel, wie ſieht meine Schweſter geſchniegelt und geputzt aus,“ rief Marianne laͤchelnd. Ich muß mich vahrlich wegen meines
Anzugs entſchuldigen; aber als ich ihre Stimme
hoͤrte, lieber Freund, vergaß ich wirklich daß ich eine Kuͤchenſchuͤrze vor hatte, und daß meine Hände voll Mehl waren. Nun merke ich es erſt, und ſehe wie weiß ich ihren Aermel gemacht habe.⸗ 4.
Month rmer ſah gerade aus, als ob er Luſt hätte die kleine weiße Hand zu kuͤſſen, wel⸗ che eben die Stelle bezeichnete, wo ſie Unheil ge⸗ ſtiftet hatte; er that es aber nicht, ſondern be⸗ gnuͤgte ſich ſeinen Azzmnel zu kuͤſſen, von dem er
das Mehl wegblies. „Sie ſind alſo wohl eine rechte Wirthſchaf⸗
terin geworden,“ ſagte er, waͤhrend Marian⸗ ne die Schuͤrze ablegte,„und geben ſogar vor, Paſteten und Puddings ſelbſt zu backen?“— „Dabei iſt nun weiter kein Vorgeben,“ er⸗ wiederte Marianne;„denn ich habe nieman⸗ den, der es lür mich thun koͤunte; und uͤberdies
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