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„Gewiß, Ew. Gnaden, ſagte ſie, es wuͤrde mir ſehr ſchlecht gegangen ſeyn, damals als mein Mann ſeliger ſtard, und mir keinen rothen Hel⸗ ler hinterließ, als ſechs Kinder, die ich ernaͤhren mußte, haͤtte nicht Fraͤnlein Marianne Tre⸗ lawney mir beigeſtanden.“
„Wie ſo!“ rief der General ſtutzend,„ich glaubte Hr. v. Trelawney haͤtte ſein ganzes Vermoͤgen verthan, waͤre in Schulden geſtorben, und ſeine Toͤchter haͤtten wenig oder gar nichts zu leben, da die Guͤter an den maͤnnlichen Erben kamen.“—
„Das iſt leider nur zu wahr, lieber Herr; aber ſie wiſſen wohl, wenn Fraͤulein Marian⸗ ne auch nur eine Guinee beſitzt, ſo gehoͤrt die Haͤlfte davon den Armen. Ueberdies geht es ih⸗ nen auch nicht gar ſo ſchlimm, und Fraͤulein Marianne wuͤrde ſich recht gut ſtehen, wenn die Schweſter nicht waͤre, die zu ihrer Zeit fuͤr eine Schoͤnheit galt, und von Vater und Mutter verzogen wurde.— Die hat nun noch ſo ihre Launen, muß delicate Sachen haben, und wird ihre Schweſter zu Grunde richten.— Fraͤulein Marianne haͤlt eine Schule—


