Teil eines Werkes 
1. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 1. Theil, Kleine Romane und Erzählungen (1819)
Entstehung
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lebe!“— Nach dieſen Worten ſetzte er ſich wie⸗ der heftig auf den Stuhl nieder.— 3

„Obgleich du deine Reden nicht an mich ge⸗ wandt haſt, ſagte der Quaͤker, ſo will ich doch thun, als wenn du ſie an mich gerichtot haͤtteſt, und darauf antworten. Dein Entſchluß iſt ſehr unchriſtlich!— Und wer iſt es denn, dem du niemals vergeben willſt?— Iſt es deine Verlobte? Hat ſie einen andern gaheirathet, und dich vergeſſen?“—

„Nein, ich habe keine Verlobte, und bin noch nie verliebt geweſen.“—

„Nun, ſo iſt es vielleicht deine Schweſter, die ſich wider deinen Willen verheirathet hat„ und der du nie vergehen willſt, obgleich dir befohlen iſt, deinem Bruder zu verzeihen.“—

„Meine Schweſter!— Ich habe keine.— Das Weſen, welches ich nie wiederſehen, und dem ich nie vergeben will, iſt meine Mutter.“—

„Deine Mutter!“— rief der Qnuaͤker im Tone des groͤßten Erſtaunens;„die arme, un⸗ gluͤckliche Frau!— Wie ſchlecht muß ſie dich erzogen haben!“—