30 iſt. Beide Fraͤulein wohnen im zweiten Stockwerke des Schloſſes, uͤber dieſer.
Und ich beſtelle Deinen Brief! rief Ju⸗ lius neu belebt: O zeige mir den Weg, den ich wandeln ſoll.
Du ſchreiteſt, wenn es daͤmmert, gut gekleidet und in dieſem Falle unaufgehalten, dreiſt an den Schildwachen voruͤber, der großen Treppe zu, die Dich, oben, in eine offene Vorhalle fuͤhrt. Aus ihr tritt man, ſich links wendend, in einen breiten, hellen Gang, welchen, im Hintergrunde, ihr ge⸗ meinſchaftliches Vorgemach begrenzt. Alma hat jetzt eben den Dienſt, ſie bleibt deshalb, nach Tafel, bei der Fuͤrſtin, um ihr vorzu⸗ leſen. und dieſelbe in den Schloßgarten oder bei der Spazierfahrt zu begleiten und kehrt, vor eilf Uhr Nachts, nicht auf ihr Zimmer zuruck. Du ziehſt nun, herzhaft, den Klingeldraht, fragſt den oͤffnenden Hofbe⸗


