Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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11 kommen ſey, ihr, im Garten wie im Schloſſe, vergebens nachſpuͤrten und ohne ſie, in ſpre⸗ chender Bekuͤmmerniß, wieder kamen.

Dorotheen ſchien es einleuchtend, daß die entartete Tochter ihre Ankunft bemerkt und ſie geflohen habe; dieſe heilloſe Verleugnung beſtimmte ſie im Innerſten empoͤrt, zur ſchnellen Ruͤckkehr. Sie ſuchte das ver⸗ ſchwundene Fraͤulein, folgte der Spur, wel⸗

che die offene Thuͤr bezeichnete, fand Roſa⸗ linden endlich in jener entlegenen Trauer⸗ halle, fand ſie, in ſprechender Bewegung und allein mit Ryno, deſſen Leidenſchaft fuͤr dieſe, durch die verfeindete Frau von Seedorn, ihr zu Ohren gebracht worden war.

Verſtummt und angſthaft eilte Linda der winkenden, ſichtlich erzuͤrnten Goͤnnerin nach und Jener folgte des Fraͤuleins Stim⸗ mung mit empfindend, beiden Damen. Da ſtuͤrzte Georgine, hart vor Agathe's Bilde,