Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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195 ſeyn! Da koͤmmt ein Mann, in deſſen Hand das Geld zum Segen fuͤr ihn und Andere wird.

Dieſer Angedeutete war der Oberfoͤrſter des Heimwaldiſchen Revieres; ein wackerer, lebensfroher Greis, Ryno's Bekannter und ſeit des Amtverweſers Tode, ploͤtzlich als Schutzpatron ſeiner Witwe herbei getreten. Bertha nahm ihn wie einen ſolchen auf; er ſchien hier zum Rechten ſehn zu wollen, fuͤhr⸗ te, nach leiſem Verkehre mit jener, den jun⸗ gen Freund zur nahen Laube und dieſer brachte ſofort den Verſtorbenen zur Sprache und bat ihn um ein offenes Urtheil uͤber dieſen.

Kind Gottes! verſetzte der Oberfoͤrſter: Das Sprichwort ſagt, wem Gott ein Amt giebt, dem giebt er auch Verſtand dazu; aber das iſt nur ein Luͤgenwort, mit dem ſich jeder amtſüchtige Stuͤmper, von vorn

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