Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Der anruͤckende Feind beſchraͤnkte ſich in⸗ deß auf Armands arge Schweſter Georginen, und Ryno zog, als Haͤuptling ihrer Ehren⸗ wache, mit zwanzig Reitern nach Heimwald ab; er fand den Baron Truwold dort, der denſelben mit dem Zwecke ſeiner Entſendung bekannt machte, und ihm rieth, ſich von der Kranken moͤglichſt entfernt zu halten guͤtiges, kaum zu verhoffendes Bezeigen mit kalter Ehrfurcht, boͤsartige Behandlung dagegen mit dem Stolze des Gleichmuths zu erwiedern.

Georgine traf bereits am folgenden Ta⸗ ge in Heimwald ein und der Kammerherr ſprach, nach einer halbſtuͤndigen Unterredung mit derſelben, zu Ryno: Gottlob! daß ſie nicht heuchelt, noch irgend einige Sinnes⸗ Aenderung vorſpiegelt. Gott aber ſey's ge⸗ klagt, daß ſie noch durchaus die Alte iſt. Dar⸗ auf fuhr derſelbe, ohne Zoͤgern, nach der