Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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traulich koſend, gleich geſtellt, ſie mit zwei ſelbſtgeſtickten Schleiern angebunden. Die beiden Jungfrauen umfingen ſich nun in freudiger, ſympathetiſcher Wallung. O Gott! wir ſind beneidenswerth! fliſterte Alma. Die Graͤfin erwiederte: ich mehr als Du! ich fand, als Fremdling, ein ſchoͤneres Vater⸗ land, und Dich, Du Engel! in dieſer Fremde. Nein, ich bin gluͤcklicher! ſprach Ryno's Schweſter: mir ward ein Paar! Caͤlie und Roſalinde! Die Gute und die Liebliche! Dir aber fiel nur eine Leibeigene zu, die Euere Roſenkette traͤgt, an der Du ſie, groß⸗ muͤthig, emporhebſt.

R. Es gefaͤllt Deiner Herrlichkeit, den Staubmantel umzuwerfen— o, wirf ihn lieber uͤber mich! Sieh her, fuhr Linda fort und zog ein Briefchen aus dem Buſen: mit dieſen traulichen Liebesworten nennt mich

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