Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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31 lich werden, ſo ſey ſo zaͤrtlich und ſpanne vor! Vierzig ziehn! Du kennſt die Sorte.

Alma hielt dem Bruder zufoͤrderſt eine ſchweſterliche Geſetzpredigt, holte dann ein Goldroͤllchen aus ihrem kleinen Mammon herbei, bot es ihm und ſagte: Bloß, weil ich Dich ſo friſch und bluͤhend wieder finde und Du, in dieſem Punkte, dem heiligen Ver⸗ ſprechen treu geblieben ſcheinſt.

Ach Gott, und wie! fiel Ryno, ſie um⸗ armend ein: aber ſollteſt Du wohl glauben, daß man, um der Tugend willen, verklagt werden koͤnne? Sogar vom Schneider! wie reimt ſich das? Sechs bis acht neue Maͤntel, fuͤr die ihm freilich noch kein Gro⸗ ſchen ward, hab ich, ſeitdem wir uns nicht ſahen, nach Joſephs Weiſe fahren laſſen und meiſt alle, obenein, waͤhrend des Land⸗ regens; ich ward pudelnaß.

Alma lachte wider Willen. Jetzt Scherz