menke. Der dienſtfertige Hofmann befliß ſich ſofort, auf ihr Anſuchen, der noͤthigen Wachsleſe, dann eilte ſie ſchleunig nach dem Vordergrunde, entſchuldigte, in Demuth, die Saͤumniß, brachte wortreiche Gluͤckwuͤn⸗ ſche dar, pries, gleich der Tochter, die hohe Braut und verbuͤrgte ihm das Gluͤck der Zukunft. Armand fuͤhrte ſie, erkenntlich, ſeiner Mutter zu und kam dann in den Saal zuruͤck, um die Zuſchrift der Braut zu durchlaufen. 5
Noch weilte Truwold auf demſelden Platze; er hielt den Leſer ſtill im Auge und uͤberlegte, ob Cäͤlie wohl aus Großmuth, Gleichmuth oder Argloſigkeit, die blendend⸗ ſchäne, geiſtvolle Alma zur Mittlerinn zwi⸗ ſchen ſich und ihrem Verlobten erkieſ't habe.
Promenons nous! rief ihm dieſer zu, ſteckte den Brief bei und warf, nach einigen


