ſelbſt von dieſem Eindrucke verduͤſtert zu ſehn.
O nein! ſagte Alma, mit Nachdruck. Den Braͤutigam weiß ja die Braut, Theils durch das uͤberſandte, treue Bild vor ſolcher Ueberraſchung geſichert, Theils konnte ich derſelben, mit dem troͤſtlichen Grunde der Wahrheit, betheuern, daß der erlauchte Freyer an meinem Geſchlechte nur die ſitt⸗ liche Anmuth und den Seelenwerth hochhalte.
So? ſprach der Fuͤrſt zwiſchen Harm und Beſchaͤmung: das ſagten Sie? In troͤſtlicher Ueberzeugung ſogar? Iſt Alma deſſen auch gewiß?
Gewiß! entgegnete das Fraͤulein mit einem ſuͤßen Blick und Tone: und dieſem „ſchoͤnen, glaͤubigen Gefuͤhle“ wird, hoff' ich, Wort gehalten werden! Die Hand darauf, gnaͤdigſter Herr! Und giebt es Be⸗ ziehungen zwiſchen uns und den Geiſtern,


