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meine Herren, das ſtinkt! Der Andere ruft: O, penetrant!— der Dritte brummt: Ich habe den Schnupfen, aber oͤffnen Sie
die Thuͤren, Herr Hofſchloſſer.
Mir ſtehen die Haare zu Berge!— klagte das Fraͤulein.
Die ſtehen ja dort auf der Kommode! — bemerkte Guͤldenkraut— Die Herren aber treten ein und da liegt Judith, ei⸗ ner Hexe gleich, die in der Walpurgis⸗ nacht vom Bocke ſtuͤrzte— liegt mauſe⸗ todt, mit eingeſchlagenem Hirnkaſten, vor dem Heerde und hinter ihm die Moͤrderin mit einem gewaltigen Meſſer auf dem Schoße, daß ihr Judith wahrſcheinlich, bei der Nothwehr, durch Leib und Seele ſtieß. In Jener hat man denn bereits die Thereſine Wendelin erkannt, die fruͤher, als der Graͤfin Kammerjungfer, in ihrem ſcheinheiligen Lammſinne ſelbſt den Flie⸗ gen und Floͤhen Pardon gab.—


