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ſprach eben ein, er fand dieß Ausſehen greulich und eiferte uͤber den Nichtgebrauch der Arznei, denn ſeine Kranke hatte aus
Wirthlichkeit die verſchriebenen Rezepte
beſeitigt und den hoͤchſten Helfer durch Stoßſeufzer und ſtuͤrmiſche Gebete zu ei⸗ ner Wunderkur zu vermoͤgen geſucht. Was haben wir denn Neues, Doc⸗ torchen? fragte ſie, den Strafprediger un⸗ terbrechend, und dieſer entgegnete, geaͤrgert und kurz angebunden: Drei Mordgeſchich⸗ ten— zwei buͤndige und eine breite. Der Baron Leerhelm hat ſich entleibt, und Wendelin ſich im Kerker erdroſſelt. Im Kroͤtengaͤßchen aber wohnt die ſoge⸗ nannte Judith, eine alte Troͤdlerin und Betſchweſter, die nebenbei auf Pfaͤnder lieh und ihre armen Verwandten dem Hun⸗ ger und Kummer uͤberließ— des Teufels Großmutter mit einem Worte, der, lei⸗
der Gottes! ſolche Muͤtter zu Tauſenden 15*


