Teil eines Werkes 
1. Theil (1830)
Entstehung
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Ich, fuͤr mein Theil, blicke denn im⸗ merdar, bevor ich richte, in die eigene Bruſt; ich kehre gern und immerdar zum Beßten, doch ſolche Balken in des Naͤch⸗ ſten Augen ſtoßen mir gleichſam die mein⸗ igen aus. Wehe einer Jeden, ſtehet geſchrieben: durch welche das Aergerniß in die Welt koͤmmt.

Jetzt ſchritt ein Herr vorbei, der we⸗ nigſtens den beiden Jungfrauen kein ſol⸗ ches gab. Ein bildſchöner Mann lis⸗ pelte Gretchen Julie fragte lauſchend: Gefaͤllt er Dir? und ihre Mutter ſprach zu der Stadtſchreiberin: Der Doctor Weß⸗ ler, mein rechtlicher Beiſtand.

Gewiß ein Wunderdoctor? ſcherzte dieſe fuͤr junge Maͤdchen und Frauen wenigſtens; ſein Ausſehn ſchon erquickt.

Ein trefflicher Advocat vielmehr, ent⸗ gegnete die Schaͤrflich der, unter uns ge⸗ ſagt, ein Auge oder beide auf meine Julie zu