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Julie, ſein Toͤchterlein, kredenzte jetzt in gedachtem Eckzimmer dieſen Gaͤſten den Kaffee und ermuthigte das bloͤde Muͤhm⸗ chen durch ſchweſterliche Anneigung; die beiden Muͤtter eroͤffneten ſich gegenſeitig mit regem Eifer und Alle muſterren beiher die Luſtwandelnden, da der Weg nach dem Thiergarten hier voruͤber fuͤhrte.
Ei, ſeht mir doch die Zuckerpuppe! — unterbrach ſich Frau Guding, der hier faſt Alles anziehend und bedeutſam erſchien — wie eine Schmerl ſchlank und doch nicht ſpindelig— ein liebes Geſichtchen und Hals und Nacken wie von Elfenbein.
Ach und ihr Hut— lispelte Marga⸗ rethe— und das göttliche Tuch! Wohl eine Hochgeborene, gute Tante?
Nicht hoͤher als ich— entgegnete Frau Schaͤrflich— und auch ſchon Witwe. Die Kammerraͤthin Unthal iſt's, die eben aus⸗ getrauert hat und froh ſeyn mag, ſich wie⸗


