Teil eines Werkes 
2. Theil (1818)
Entstehung
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173 „Die Menſchen“ las ich weiter,„ſonderlich die Weiber ſind hier wirklich ganz ſo gezeich⸗ net wie ſie ſind. Er beruͤhrt und deckt die feinſten Nuͤanzen ihrer Gefuͤhle und den ver⸗ ſchleierten Hintergrund ihres Charakters mit eben ſo viel Wahrheit als Delikateſſe auf, und giebt dadurch dem andern Geſchlechte Winke, Lehren und Warnungen, die nicht genug beherzigt werden koͤnnen“ ꝛc.

Vergebens bekaͤmpfte Roͤschen ein beifaͤlliges Laͤcheln. Nun, rief ich, und kuͤßte das herzſtaͤr⸗ kende Blatt: nun ſprich dem Verfaſſer noch ein⸗ mal die Faͤhigkeit zum Maͤdchen⸗Lehrer ab. Auch dieſe Thereſe iſt ein Gegenſtand fuͤr den For⸗ ſcher und kannſt Du wohl ſchwach genug ſeyn, mit dem Zergliederer ihres moraliſchen Zuſtandes hadern zu wollen?

Schwach? entgegnete Roͤschen, die mich miß⸗ verſtanden hatte, aber was gehn Dich ihre Glie⸗ der an?.

Ich muß dieß Herz ergruͤnden! betheuerte