Teil eines Werkes 
2. Theil (1818)
Entstehung
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S. Der meine, ja. Doch daß dieſe Min⸗ na vor der Gattin ſtehen moͤchte, ſpringt ins Auge.

J. Nur in das Ihre.

S. Roͤschen ſelbſt ebnet der Verraͤtherin ganz harmlos den Weg. O, bewahren Sie doch Ihr Herz und Ihren Frieden.

J. Sie ſprechen wie mein Genius!

Waͤr' ich das! fliſterte ſie und eben beruͤhrte der Mund des ſeltſamen Schutzgeiſtes den mei⸗ nen, als die aͤuſſere Thuͤre vernehmlich knarrte.

Ja, ich bin gluͤcklich! rief ich uͤberlaut, alle Tugenden, welche das Weib verſchoͤnern, ſind in dem meinigen vereinigt.

Wo ſeid Ihr aber? fragte Roͤschen, zwiſchen Unmuth und geſchmeicheltem Stolze.

Ich wies Ihr Dein Bild! entgegnete ich, und wenn Dir die Ohren klangen, ſo iſt das unſre Schuld.

Aber die Minna zuͤrnt, fuhr ſie fort: und mit Recht, wie ich glaube. Bitten Sie ab, The⸗ reſe, gehen Sie.