Teil eines Werkes 
1. Theil (1818)
Entstehung
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Schoͤn! Geſchmackvoll! Trefflich! lispelte Ulrike, trat zum Fenſter, und ließ die Juwe⸗ len im Sonnenlicht ſpielen. Ein großes, glaͤn⸗

zendes Geſchenk! Zu reich fuͤr mich. Aus je⸗

dem dieſer Steine blitzt ein neuer Feind, und deren hab' ich ſchon zu viele. Da, nehmen Sie Ich entſage jedem Almoſen. Jedem, Herr Markis! Dieſer verbeugte ſich und ging. Ein groͤßeres Herz ſchlug ihm entgegen, einer beſſern Stelle flog er zu. Der Fuͤrſt nahm ihn guͤtig auf, ſprach viel von den Verdienſten des Herrn von Hallen und von der mittelloſen Lage, in welche ſein Tod die achtungswerthe Witwe verſetzt habe. Auguſta empfing mit gewohnter Anmuth den Verlegenen, pries ihn gluͤcklich, daß er ſich nun den Gefuͤhlen eines erkenntlichen Herzens, der ſuͤßen Pflicht der Dankbarkeit uͤberlaſſen duͤrfe, und dankte ihm

mit einem Laͤcheln des zarteſten Wohlwollens

fuͤr jeden kleinen Dienſt der Vergangenheit. Ich fuͤhle lebhaft, erwiederte Angelo, daß