Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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konnte demſelben, ſicher vor Mißbrauch und Uebereilung, den Inhalt des Briefes mit⸗ theilen, ihn vermoͤgen, uͤber Kalkſtein zu reiſen, den Neffen zu begruͤßen, ihm den Abgrund zeigen, welchem er, auch durch die leiſeſten Vorſchritte zueile und ſein Eh⸗ renwort fuͤr das Verzichten auf jede Hand⸗ reichung verlangen. Der gefaßte, ihr wie von Oben kommende Entſchluß ward ſchon am folgenden Morgen bethaͤtigt. Amthor las, mit Erſtaunen, den Brief, gelobte zu ſchweigen und zu wirken und eilte dann, im Innerſten aufgeregt, nach ſeinem Zim⸗ mer, ſich dem empfangenen Eindrucke hin⸗

zugeben. Mirabellens Entfernung und die

gemuͤthlichen, ruhrenden, ſinnreichen Worte, in denen ſie ihm, am Trennungmorgen, das Lebewohl ſagte, hatten ſein Gefuͤhl fuͤr die Liebenswerthe vergeiſtigt und erhoͤht. Er verzieh es ſich nicht damals, in der