Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
Entstehung
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Die Schweſter lachte allerdings mit ei⸗ nem Auge und weinte mit dem andern, als ſie dieſe Darſtellung las. Sie theilte den Brief der Praͤſidentin mit, welche, zu ihrer tiefen Kraͤnkung, ſtiefmuͤtterlich be⸗ hauptete, es ſey wohl eben fuͤr Enewold nichts erſprießlicher, als ein ſolches Gewalt⸗ mittel. Die Mama fand es ſogar unzu⸗ reichend, denn ſein grenzenloſer Leichtſinn arbeite ſich, ſelbſt unter dieſem Treibeiſe von Ungemach, empor; er ſpiele mit ihm und ſpotte der Ruthe, die ihn zuͤchtige. Sie mochte Recht haben, aber Charlotten ruͤhrte die Kraft dieſes Vermoͤgens, als ein Zeichen kraͤftiger Maͤnnlichkeit, die ſie, mit ſtillem Grame, Tag fuͤr Tag, an ihrem Braͤutigam vermißte. Enewolds Brief ward, theilweiſe, auch den ſechs ge⸗ nannten Freundinnen vorgeleſen, die ihren gemeinſamen Guͤnſtling, wie Aphrodite den