Teil eines Werkes 
4. Theil (1811)
Entstehung
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aber betroffen zwiſchen uns und ſchien auf Wor⸗ te der Beruhigung fuͤr mich zu ſinnen, als mein Mann, den ich noch im Geſpraͤch begriffen waͤhn⸗ te, ploͤtzlich herbeitrat und ſein Bedauern aͤuſ⸗ ſerte, dieſen argloſen, mit ſeinem Freunde ver⸗ abredeten Scherz ſo ernſtlich genommen und zum Quell einer Mihhelligkeit werden zu ſehn. Der Oberſte ſtotterte eine kurze Entſchuldigung und entfernte ſich dann, die Praͤſidentin pries den Landrath gluͤcklich, daß ſeine Gattin ſolchen Scherz nicht verſtehe und druͤckte die Beſchaͤmte mit muͤtterlicher Zaͤrtlichkeit an's Herz, ich aber aͤußerte mich auf dem Heimwege zum erſten Mahl ſeit unſerm Trauungs⸗Tage, ſehr un⸗ freundlich gegen meinen Mann. Liebe Julie, ſprach er am Schluſſe der Strafpredigt: ſollteſt Du mir wirklich die Rohheit zutrauen, Dich ei⸗ ner ſolchen Neckerei und der Willkuͤhr dieſes ver⸗ dorbenen Weltmenſchen auszuſetzen? Aber der Oberſte, den Dein Gewaltſchritt in die Hoͤlle warf, war beſtraft, Dein Ziel erreicht, die Praͤſidentin, von den Gruppen der Lauſcher