Teil eines Werkes 
4. Theil (1811)
Entstehung
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Freund, als Troͤſter werth gemacht; unſere Haͤnde lagen, von Ihr vereint, in der Hand der Verſcheidenden, die Religion und Ihre Liebe hatten gemeinſam unſern Ehebund ge⸗ weihet und geheiligt und ich empfand das from⸗ me Gluͤck einer traulichen, auf ſolchen Pfeilern unerſchuͤtterlich ruhenden Eintracht auf eine Dauer, welche die ſtuͤrmiſche, aus widerſtre⸗ benden Elementen gewobene Leidenſchaft wohl nie gewaͤhren kann. 1 Meine erſte Begegnung nach unſerer Ruͤck⸗ kehr von des Landraths ſchoͤnen Guͤtern war der Jagdjunker, welchen Herr von Helfen vor drei Jahren an den Rand des Grabes verſetzte. Der Menſch erkannte mich und erroͤthete: viel⸗ leicht eine Folge des beſſernden KrankenLagers, das oft der heilſamſte Arzt des Thoren iſt. Mein guter Heinrich fuͤhrte nun ſein junges Weib in den fruͤher erwaͤhnten Freudenſaal und der heilige Eifer, in dem ich, am Tage nach dem vaͤterlichen Jubelfeſte, die Tanzluſt fuͤr im⸗ mer abſchwor, hielt mich nicht ab, auf Baͤllen