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fahrenheit gegen das meiſtens aus ungeübten Neugeworbenen beſtehende niederländiſche Heer, welches Anton von Goignies befehligte. Beide Feinde lagen in der Grafſchaft Namür. Die Staaten hatten ihrem Feldherrn Goignies Befehl ge⸗ geben, ſich in keine Schlacht einzulaſſen(ſie wollten dies ſo lang vermeiden, bis ſie ihr Heer noch mehr verſtärkt hätten) und ſich, ſowie die Feinde näherrückten, nach Brabant zurückzuziehen.
Dieſem Befehle gemäß brach Goignies mit dem nieder⸗ ländiſchen Heere am 31. Januar 1578 von ſeinem bisherigen Standpunkte auf, und ſchlug den Weg nach Gemblours(drei Meilen von Namür, an der Gränze Brabants) ein. Kaum hatte Don Juan durch zwei Gefangene davon Nachricht er⸗ halten, als er mit ſeinem Heere den Feinden folgte. Alexan⸗ der Farneſe befand ſich an der Spitze der Reiterei, welche den Vortrab bildete. In einem engen Wege griff er an jenem Tage die Nachhut der Niederländer an und trieb ſie ſo unwider⸗ ſtehlich gegen ihr eigenes Fußvolk, daß dies zerſprengt wurde. Raſch warf ſich jetzt Don Juan ſelbſt auf dieſes und zerſtreute es mit leichter Mühe. Nur kurze Zeit hatte der Kampf ge⸗ währt; der Sieg gehörte den Spaniern; Goignies wurde nebſt den vornehmſten Offizieren ihr Gefangener, 30 Fahnen, 4 Stand⸗ ardee nebſt allem Geſchütz und Gepäck fielen ihnen als Beute zu. Die nächſte Folge des Sieges war, daß ſich die Stadt 3. bionre⸗ in deren Nähe ihn die Spanier errungen hatten, denſelben übergab.
Die Nachricht davon erfüllte Brüſſel mit paniſchem Schrek⸗ ken; man beſorgte, daß die Spanier, den Sieg benützend, vor die Hauptſtadt rücken würden. Der Erzherzog, Oranien und die Staaten fuüchteirn nach Antwerpen; Boſſü ſollte Brüſſel vertheidigen. Don Juan unterließ es jedoch, vor Brüſſel zu rücken; er hielt ſeine Heeresmacht für zu ſchwach, um dieſe
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