149
die Zauber der erſten, ſchuldloſen, idylli⸗ ſchen Liebe und ſie verjungte ſich und ihn⸗ und das Verlangen nach dem Beſitze der Begehrenswerthen durchgluͤhte jetzt den kraͤf⸗ tigen Buſen. Ach, und nun trat das Scheinbild eines Mannes— trat Weil⸗ hof's ſeelenloſer Schatten zwiſchen ihn und die Wiedergefundene, die, laut dieſes Blat⸗ tes, mit frommer Entſchloſſenheit an der Erfuͤllung eines unſeligen, ihr Gluͤck ver⸗ kümmernden Geluͤbdes hing.
Das iſt Sie! dachte Weislich, als er bald darauf von einer Reiſe heimkehrend⸗ uͤber den Markt fuhr; er verließ den Wa⸗ gen und folgte der Dame, deren Form, Gang und Anzug die leibhafte Theodore darſtellte. Sie wallte, gleich vielen Andern, dem Theater zu und verſchwand zu ſei⸗ nem Kummer in der Maſſe, welche die


